Wir legen los


Ich möchte mit einigen Aufwärmübungen starten, damit sich deine Hand an die Bewegungen gewöhnen kann. Allem voran ist es wichtig, dass du l a n g s a m schreibst. Das ist nicht nur so daher gesagt, probier dich ruhig aus. Und doch bekommst du am Ende schönere Buchstaben aufs Blatt, wenn du dir Zeit nimmst.

Nicht nur die langsame Stiftführung ist eines der wichtigsten Dinge, sondern auch die Strichstärken. Denn erst diese machen den hübschen Effekt bei deinem Lettering aus. Schreibst du mit einem normalen Stift, bleiben deine Buchstaben immer gleich.

Um geschwungene Buchstaben in unterschiedlicher Dicke hinzubekommen, musst du deinen Brushpen unterschiedlich stark aufsetzen. Du möchtest also mit deinem Brushpen das Schriftbild der klassischen Kalligrafie imitieren. Das bedeutet:

– beim Aufstrich (= Linienführung nach oben, engl. = upstroke) gibst du wenig Druck auf den Stift
– beim Abstrich (= Linienführung nach unten, engl. = downstroke) setzt du mehr Druck ein.

So entstehen unterschiedliche Strichstärken.

Probiere dich einfach aus. Im Wechsel – mal mit viel Druck, mal mit wenig Druck.

Wenn du den Dreh heraus hast, geht es darum, dünne und dicke Linien zu verbinden. Es soll ein fließender Übergang entstehen. Diese Aufgabe erfordert etwas mehr Übung. Aber das schaffst du.

Sei trotzdem nicht traurig, wenn es nicht gleich sofort klappt. Ich kann dich hier beruhigen und möchte dich bestärken – bei mir hat es auch länger gedauert 😉 Deine Hand muss sich an die Bewegungen gewöhnen. Mit der Zeit wirst du immer sicherer. Üben, üben und nochmal üben!

Für deine ersten Schreibversuche habe ich Übungen erstellt, die du dir einfach ausdrucken kannst,
so oft wie du magst. Die Links findest du unter den Bildern. Zusätzlich findest du dort auch noch einmal leere Linienblätter.

Tip: Diese Übungen machst du am Besten mit einem kleinen oder mittelgroßem Brushpen.

Komm, wir versuchen es zusammen! 🙂

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