Handlettering

Beim Handlettering geht es darum, jedem Buchstaben eine gewisse Aufmerksamkeit zu geben, um aus ihnen schöne Wortbilder (Letterings) zu gestalten. Es ist die Kunst, Buchstaben zu zeichnen und unterscheidet sich damit von der Kalligrafie. Aber auch Illustrationen machen Wortbilder schön.

Handlettering ist eine tolle Möglichkeit, um etwas ganz Eigenes zu erschaffen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, man benötigt keine bereits vorhandenen Schriftzüge. Es ist daher alles erlaubt, was Spaß macht.



*Zweifel zerstören mehr Ideen, als alle Fehler, die du jemals begehen wirst.“ 

Zweifel begleiten mich jeden Tag. Selbst beim Malen und Lettern habe ich oft Angst, nicht zu genügen. Ich muss mich dann erinnern, dass ich oke bin, wie ich bin. 

Genau aus diesem Grund musst du einfach loslegen, ohne darüber nachzudenken. Du bist gut genug. Du kannst das. Trau dich. Sei frei. 

Ich habe festgestellt, dass ich nach Gefühl und Stimmung lettere. So entstehen emotionale und auch einfach schöne Letterings, die zu mir passen und mich und mein Inneres widerspiegeln. Ich liebe Farben. Alles kann, darf und muss bunt sein. Aber auch klassisch schwarz/weiß gefällt mir unheimlich gut.

Es macht mich glücklich, mich nach einem langen Tag hinzusetzen, die Lieblingsmusik anzuschalten und einfach drauf los zu malen. Ich kann dabei abschalten und meine Batterien laden sich wieder auf.

Interessant für euch ist aber sicherlich auch, dass zwischen einem weißen Blatt und mir nicht immer die große Liebe liegt, sondern ganz oft auch einfach nur die pure Verzweiflung!

Brushpens, Fineliner, Buntstifte, Wasserfarben und Pinsel sind aus meinem Stifte-Sammelsurium nicht mehr wegzudenken. Im Moment bin ich gern auf dem IPad kreativ – auch super spannend für das „kleine Lettering zwischendurch“.



Alle meine Werke gestalte ich bei mir zu Hause. Mit Liebe zum Detail und dem Augenmerk auf Qualität wähle ich Papier und Farben so aus, dass jedes Lettering etwas Besonderes wird.

*You will never find rainbows
if you´re looking down*


Ich experimentiere unsagbar gern mit Farben. Eigentlich mag ich es nicht, wenn ich Dinge nicht kontrollieren kann. Seidenmalerei z.B. bringt mich enorm auf die Palme. 

Blenden von Farben auf meinem Blatt oder Penfarben ineinander verlaufen lassen, beruhigt mich allerdings total. Damit kann ich mich stundenlang beschäftigen. 

Manchmal gibt es über die Instagram-Kanäle der großen Brushpen-Hersteller Challenges, bei denen man z.B. nur vier vorgegebene Farben verwenden darf. 

Mit diesem Werk habe ich teilgenommen, habe aber leider nicht gewonnen. Egal! Mitmachen ist Alles! 

Es ist immer wieder erstaunlich, was Andere zaubern. Ich lasse mich manchmal auch einfach nur inspirieren. 

Zum Schluss noch eins meiner liebsten  Letterings. Total verrückt, aber dieses Werk ist entstanden, als es mir richtig schlecht ging. 

Zu viele dunkle Gedanken im Kopf, zu viele Zweifel verbunden mit Traurigkeit. Interessant im Nachhinein, dass es so bunt geworden ist. Vielleicht habe ich mir die „Good Vibes“ einfach doll gewünscht. 

Ich male und lettere auch gern mit Buntstiften. Hier achte ich tatsächlich darauf, dass es „gute“ Stifte sind, denn die halten doch Einiges mehr aus. Eine Illustration mit Buntstiften dauert auch viel länger. Aber – man muss sowas ja nicht in einem Stück zu Ende bringen. 


Dieses Bild habe ich für meine Freundin gemalt. Und am Ende hat sie doch ein ganz anderes bekommen. Wie das manchmal so ist. Karo kenne ich seit der Schulzeit. Unsere Wege haben sich manchmal getrennt – wenn ich aber an Schicksal glauben würde – dann müsste ich nun sagen, dass ich der Meinung bin, wir sind füreinander bestimmt. 

*Freunde sind wie Laternen am Weg. Sie machen ihn zwar nicht kürzer, dafür umso heller.*





*Somewhere something
incredible is waiting to be known* 

Ich mag Blumen und ich male Blumen so sehr gern. Sie zeigen mir oft eine Welt, die ich nicht kenne. Blumen wachsen einfach, ohne zu zweifeln und sie blühen auch oft dort, wo man es nicht erwartet. 


Dieses Bild habe ich gemalt, weil ich mal etwas ganz anderes machen wollte. Hat nur bedingt funktioniert, weil ich am Ende doch wieder bei meinen Blümchen gelandet bin. 

Gewidmet habe ich es „meinem“ Mr. IT, der mich manchmal bei der für mich doch sehr unverständlichen Technik meiner Webseite unterstützt. 

*Music washes away from the soul the dust of everyday life*

Last but not least möchte ich euch noch ein paar Werke zeigen, die ich auf dem iPad gestaltet habe. Wer übrigens der Meinung ist, dass lettern oder illustrieren auf dem Ding schneller und einfacher ist, als analog – der darf gern mal vorbei kommen und sich ausprobieren. 

Ich hofffe, der kleine Exkurs in meine kreative Welt hat dir gefallen. 
Schreib mir gern in die Kommentare, was du gern letterst und zeichnest, oder was dich davon abhält es nicht zu tun. 

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